Kirche zur Heiligen Dreieinigkeit
Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche in Hamburg

Pastoren der Dreieinigkeitsgemeinde
amtierte von 1940 - 1945
Oesch, Wilhelm Martin Johannes
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Eltern Pastor Joseph Oesch und Bertha Oesch, geborene Neumeyer
* 09.11.1896 in Westcliffe/Colorado
12.05.1926 Gertrud Elisabeth Michael in Dresden (Tochter von Pastor Moritz Michael)
13.05.1926 Gertrud Elisabeth Michael in Dresden (Tochter von Pastor Moritz Michael)
Kinder Ursula und Hermann
21.10.1933 Erna Hütl, adoptierte Wittman
Kinder Esther, Michael, Martin, Dieter und Ingeborg
18.01.1982 in Oberursel
11.06.1922 ordiniert in Sheboygan/Wisconsin durch Professor O.Hattensteaedt/Milwaukee unter Assistenz der Pastoren C. Schulz und E. Krause
Zusammenfassung
Da wegen des Krieges überall in den Gemeinden Pastoren fehlen, kann die Dreieinigkeitsgemeinde keinen eigenen Pastor berufen. Sie ist darum dankbar, dass Pastor Wilhelm Oesch, der wegen des Kriegsausbruchs mit seiner Familie nicht nach England zurückkehren kann, als Vakanzpastor die Betreuung der Gemeinde übernimmt. Neben Hamburg versorgt er zeitweise auch die Gemeinden in Groß Oesingen, Hörpel, Heide und Schleswig-Holstein. Im Juli 1943 werden der Kirchsaal im Peterskampweg und das Pfarrhaus in der Burgstraße völlig zerstört. Bis Oktober 1944 gewährt die freie St. Anschargemeinde am St. Anscharplatz der Dreieinigkeitsgemeinde Gastfreundschaft. Vom November 1944 an steht der Dreieinigkeitsgemeinde der Aepinsaal der St. Petri-Kirche in der Kreuslerstraße 6 zur Verfügung. Alle 14 Tage findet hier nachmittags Gottesdienst statt. Auf der Notsynode der sächsischen Freikirche im August 1945 wird die Gründung eines gesamtkirchlichen Flüchtlingswerkes in Hamburg unter der Leitung von Pastor Werner Schwinge beschlossen, der so nach Hamburg kommt.
  bis 1917 Studium am Concordia College in Milwaukee und University of Chicago
  1917 Vikar in Monango/North Dakota
  30.07.1922 Amtseinführung in der Immanuelsgemeinde zu Stuttgart durch Visitor Hermann Eikmeyer und Pastor Arthur Kerle/Pforzheim
  1923 hilft im Ruhrgebiet aus
  1924-1925 hilft im Sperlingshof aus
  1934 Berufung der Londoner Freikirchen Gemeinden:
Immanual Chruch of Kentish Town
Trinity Church in Tottenham
  1939 Wegen Kriegsausbruch ist eine Rückkehr nach einem Urlaub nicht mehr mögllich
Betreut dann Groß Oesingen und Lachendorf
  1940-1945 als Vakanzpastor in die Dreieinigkeitsgemeinde in Hamburg
Eine Berufung war wegen der Bindung zu den Londoner Gemeinden nicht möglich
  25.07.1943 Nach Zerstörung von Kirche und Wohngebäde durch Bomben, Umzug in das vakante Pfarrhaus in Hörpel
  12.-16.08.1945 Notsynode und Pastoralkonferenz der Freikirche in Groß Oesingen
  11.08.1947 Sitzung der Aufsichtsbehörde der Lutherischen Theologischen Hochschule in Wiesbaden
Pastor Oesch erhält einen Lehrauftrag für das erste Semester
  ab 1949 Ordinarius für syst. Theologie und Exegese in Oberursel
  1968 emeritiert
 
  Texte aus LKM, dem Buch Blickwinkel 1896-1996 und der Festschrift der Dreieinigkeitsgemeinde aus dem Jahre 2008 entnommen.
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