Kirche zur Heiligen Dreieinigkeit
Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche in Hamburg

Pastoren der Dreieinigkeitsgemeinde
amtierte von 1945 - 1974
Schwinge, Werner Eduard Albert
Zeige in Originalgröße
Eltern Sonderschullehrer Theodor Schwinge und Helene, geb. Karnetzky
* 17.06.1908 in Breslau
  ledig
17.02.1997 in Hamburg
30.04.1933 ordiniert in Breslau durch Johannes Moritz Michael
Zusammenfassung
Am 08.12.1945 beruft die Generalversammlung der Dreieinigkeitsgemeinde einstimmig den Pastor Werner Schwinge zu ihrem Seelsorger, der am 3. Sonntag nach Epiphanias, dem 27. Januar 1946, in sein Amt eingeführt wird. Pastor Schwinge ist derjenige, der die Dreieinigkeitsgemeinde innerlich und äußerlich wohl am meisten geprägt hat. Das gilt insbesondere für den Kirchbau, über den an anderer Stelle eingehender berichtet wird, sowie den Bau des Pfarrhauses. Das gilt aber auch für das Lutherische Kirchen-Gesangbuch (LKG), aus dem bis heute in den Gottesdiensten gesungen wird. Und das gilt für die farbige liturgische Gewandung, die zu Pastor Schwinges Zeit in der Gemeinde eingeführt wurde. Pastor Schwinge betreute die Gemeinde auf dem Weg des Zusammenschlusses der drei Lutherischen Freikirchen in Deutschland zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Auf der Generalversammlung der Gemeinde am Hirtensonntag, dem 6. Mai 1973, erklärt Pastor Schwinge aus Altersgründen seinen Rücktritt.
  Grundschulzeit in der römisch-katholischen Schule von Langewiese
  1918 Jugengymnasium in Breslau
  1924-1926 Studiert am Seminar in Breklum/Husum
  1926 Studium in der Leipziger Mission
  1928 Tritt von der Evangelisch-Lutherischen (altlutherischen) Kirche über zur Evangelisch-Lutherischen Freikirche
  1928 wechselt zu Studium für 8 Semester an die Theologische Hochschule in Berlin-Zehlendorf
  04.1930 erhält die Predigterlaubniss
Predigt in der Schoßkapelle der Familie von Klitzing zu Stein in Öls in Schlesien
  1932 Vikar der Evang.-Luth. Freikirche in Breslau dann Pastor in Breslau
  1937 berufen als Pastor der Parochie Insterburg-Tilsit der Evang.-luth. Freikirche, eingeführt durch Pastor Otto Gerß
  1939 während des 2. Weltkrieges zur Wehrmacht eingezogen;
  08.12.1945 berufen als Pastor in die Dreieinigkeitsgemeinde der Evang.-luth. Freikirche in Hamburg
  27.01.1946 durch Pastor Oesch in der Dreieinigkeitsgemeinde eingeführt
betreut auch die Lübecker Gemeinde
  21.12.1947 erste Predigt als Untermieter in der Hauptkirche St. Petri
  1950 erhält wieder ein Pastorat
  1950 Aushilfe in Ruhmannsfelden in Vertretung für Pastor Helmuth Bartetzko
  Berufungen von der Dreieinigkeitsgemeinde Dresden, wird aber nicht angenommen
  19.04.1951 Annahme der Berufung als Theologischer Leiter des Missionshauses Bleckmar
mit späterer Rücknahme
  02.1953 Referat über "Unser lutherisches Gesangbuch"
  29.11.1959 1. Advent Einweihung der Kirche "Zur Heiligen Dreieinigkeit"
  1961 von Ostern bis Pfingsten eine Reise ins Heilige Land
  06.05.1973 Misericordias Domini: 40. Amtsjubiläum und emeritiert (LuKi 1997/5/12; Verzeichnis 95)
 
  Texte aus LKM, dem Buch Blickwinkel 1896-1996 und der Festschrift der Dreieinigkeitsgemeinde aus dem Jahre 2008 entnommen.
Senden Sie Ergänzugen, Korrekturen gern an den Webmaster
Zu weiteren Informationen in der Wikepedia
Weiteres von der Familie (auf einer externen Website)
___mehr von der Familie (auf unserer Website)
Dokument mit Zusammenfassung der Daten
zum Portrait des Nachfolgers
nach oben auf dieser Seite
zurück zur Übersichtsseite
zur Startseite dieser Website