Zionsgemeinde Hamburg
Eine Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche

Bernhard Schütze

Spruch der Woche:
Der Menschensohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse,
sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.

Matthäus 20,28

 

Hier drunter ist der freie Platz

 

Die Passionszeit ist traditionell auch Fastenzeit. Der bewusste Verzicht kann ein sinnvoller Begleiter des Bedenkens der Passion (= des Leidens) Christi sein und der Besinnung Gestalt geben. Mit  „7 Wochen mit“  setzen wir bewusst einen ergänzenden Akzent: Wir wollen Gelegenheit geben, das „Mehr“ Gottes wieder neu und bewusst in den Blick zu nehmen.  (Foto und Text aus selk/.afg)

 

 

Liebe Besucher unserer Gemeinde-Website,
liebe Gemeindeglieder und liebe Gäste der Zionsgemeinde,

am vergangenen Sonntag durften wir noch in unserer Kirche den Gottesdienst zum Sonntag Okuli feiern,
das Wort Gottes hören, das heilige Abendmahl empfangen und im Gebet vor Gott stehen.
Aufgrund neuer staatlicher Verfügungen im Zusammenhang der Krise um das Coronavirus

haben sich die Voraussetzungen geändert.
Bis auf Weiteres ist es auch den Kirchen untersagt,
öffentliche und nichtöffentliche Versammlungen durchzuführen.
Da diese Verfügungen der Bundesregierung und des Hamburger Senats
nicht gegen die Kirche gerichtet sind, sondern dem Schutz der Bevölkerung und der
Verlangsamung der Ausbreitung des Virus dienen,
werden wir uns dem fügen.
Deswegen geben wir hiermit schweren Herzens bekannt,
dass bis auf weiteres in den Räumen unserer Kirche
keine Gottesdienste und keine Gemeindeveranstaltungen stattfinden werden!

 

 

Verzagen wollen wir dennoch nicht.
Jesus Christus spricht: „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!“ Er, dem gegeben ist „alle Gewalt im Himmel und auf Erden“ , hat versprochen, bei uns zu sein „bis an der Welt Ende“. Darauf dürfen wir uns verlassen. Auf sein Wort wollen wir auch in dieser Zeit nicht verzichten. Unser Leben mag durch das Coronavirus bedroht sein. Wir sind bewahrt in der Hand unseres Heilandes. Bei ihm geborgen zu sein, ist wichtiger als alles andere!



Wir haben uns jedoch vorgenommen die Gottesdienste - ohne Anwesenheit der Gemeinde - in der Kirche aufzunehmen und als Direktübertragung >als Audio und Video<  auf Ihrem Computer daheim ( wenn vorhanden) zugänglich zu machen. Sie finden das Angebot dann jeweils auf unserer Gottesdienstseite.

 

Auch hier können Sie sich in die jeweiligen Direktübertragung einschalten. (18.03., 22.02., 25.03.)

(Während der Aufnahme ist die Gemeinde nicht vor Ort).

als Nächstes ist hier vorgesehen der Gottesdienst am Sonntag den 29.03. um 10.00 h
 

 

 

Wir gehen zu auf den Sonntag
Judika

Gehorsam bis zum Tod

„Wer nicht hören will, muss fühlen.“ Wer sich nicht unterordnet, wer nicht gehorcht, muss oft genug die Konsequenzen tragen. Und doch: Blinder Gehorsam kann zur Katastrophe führen, ziviler Ungehorsam gar geboten sein.
Es ist ein harter Gott und ein blinder Gehorsam, den der Sonntag Judika beschreibt: Ein Gott, der Ungehorsam mit Strafen schlägt, Hiob unverdient in Unglück stürzt und Abrahams Gehorsam grausam auf die Probe stellt. Ein Gott, der Jesus abverlangt, als Opfer in den Tod zu gehen? Dunkel ist dieser Gott und fern. Doch auf der anderen Seite steht Gottes Sohn, der selbst gehorsam ist, der den Menschen dient und ihnen zum Leben verhilft. Auch hinter der dunkelsten Geschichte scheint das durch: Gott will, dass allen Menschen geholfen wird. „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“, bekennt Hiob in tiefster Not. Im Vertrauen darauf wird es möglich, sich auf Gott zu verlassen und dem Nächsten zu dienen. © ekb


 

 

 

 

                     Jahreslosung 2020

Jesus war seine letzte Hoffnung, nachdem auch die Jünger seinem Sohn nicht hatten helfen können. Der verzweifelte Vater versucht es also noch einmal, jetzt bei Jesus selbst. Er ist sich nicht sicher, ob es diesmal klappt, aber er will es glauben. Deshalb rutscht es ihm raus: „Wenn du kannst…hilf uns!“
Wenn du kannst… Wenn du willst… Dein Wille geschehe… Wie schwer ist es, zu vertrauen. Zu glauben. Zu beten. Nicht zu zweifeln. Nicht aufzuhören, Gott um Hilfe zu bitten, auch wenn das Erbetene nicht wie erhofft geschieht. Wenn Heilung ausbleibt. Wenn der geliebte Mensch stirbt. Wenn die Macht der Zerstörung überall auf der Welt die Oberhand gewinnt. Wenn Gottes Wort scheinbar ins Leere hallt und immer weniger zur Kirche kommen.
Wenn du kannst… Wenn du willst… Dieser kleine stechende Zweifel – wahrscheinlich wird kein Christ ihn wirklich los. Dieses winzige Fragezeichen, dieser skeptische leise Unterton, der auch in so manchen übervorsichtig formulierten Fürbitten mitschwingt. Wenn du kannst… Wenn du willst… Ja, er drängt sich auch in mein Gebet, dieser Zweifel, selbst wenn ich ihn nicht ausspreche. Wie der verzweifelte, wie der zweifelnde Vater, der kaum mehr an das Wunder zu glauben wagt. Und doch die Hoffnung nicht aufgegeben hat. Und >>  hier  können Sie den gesamten Text aufrufen.

                        Graphik  Acryl von U. Wilke-Müller
                         © GemeindebriefDruckerei.de

 

 

                          aus Bezirk und Gesamtkirche

                                                                                                                      

 aus Leipzig :

 


Foto von Hans Bove

   
 

zeitnahe Predigt
auf Farsi und auf Deutsch
von Missionar Hugo Gevers.

 

 

  hier auch zum Hören
                        

 

 

 

Unteres Ende des freien Bereiches   

 

 
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Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte
und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun. (Ps. 73)
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diese Seite wurde zuletzt geändert am :  26.03.2020